Teilnahme am Wettbewerb “Generation Euro” und Planspiel “Schulbanker” durch den Projektkurs Wirtschaft





Die Teilnahme an dem Wettbewerb “Generation Euro”, ausgerichtet von der Europäischen Zentralbank, hat sich für die Q2 Schülerinnen der EMA SanaeZerrik, Theodora Tu und Tabea Imig gelohnt. Zusammen mit Herrn Voß schafften diese es bis ins Finale nach Frankfurt und somit unter die besten drei Teams Deutschlands. Nach einem Multiple Choice Test, einem Videodreh zum Thema Preisniveaustabilität präsentierten die angehenden Abiturientinnen aus dem Projektkurs Wirtschaft in Frankfurt einer Jury der EZB einen Leitzinsbeschluss. Die EMA belegte in der Finalrunde den 3. Platz bundesweit. Nach einer Führung durch den Händlerraum und das Geldmuseum der EZB überreichte der Präsident der Deutschen Bundesbank Jens Weidmann die Urkunde und das Preisgeld persönlich.

 

Doch dies blieb nicht der einzige Erfolg des Projektkurses von Herrn Voß.
Im Rahmen des Planspiels „Schulbanker“ hat die „GMB – German Modern Bank” mit den „Bänkern“ Luca Werner, Nicolas Romo Hölscher, Melanie Römhild und Melisa Sezen bei einem spannenden Wettkampf am Wochenende vom 30. März bis 01. April in Berlin, dem Bundesfinale der besten 20 Schülerbanken aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, teilgenommen. Im Finale mussten die fünf Schüler der 12. Klasse, aus dem Projektkurs Wirtschaft bei Herrn Voß, wie schon in der von Oktober bis Februar laufenden Vorrunde, in der sich 20 von 745  teilnehmenden Teams fürs Finale qualifizieren konnten, eine virtuelle Bank führen. Auf  Kosten des Bundesverbandes deutscher Banken, die den Wettbewerb jährlich ausrichten, durften die wir am Samstagmorgen mit dem ICE der Deutschen Bahn die Reise nach Berlin antreten, um im 4-Sterne Hotel „Oderberger“ im Bezirk Prenzlauer Berg und im nahegelegenen Campus der deutschen Sprachschule die richtigen Entscheidungen für ihre Bank zu treffen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Banken galt es nun, über fünf Geschäftsjahre unter unterschiedlichen Konjunkturbedingungen verschiedene Zinsen optimal einzustellen, Gebühren und Provisionen zu erheben, in Werbung und Ausbildung zu investieren, Filialen und Terminals zu eröffnen oder zu schließen, Verträge mit den Konkurrenten auszuhandeln, deren Aktionen genau zu analysieren und bei den Entscheidungen zu berücksichtigen, ein solides Rating zu erhalten, Notkredite zu vermeiden und am Ende den höchsten Gewinn aller 20 Teams zu erwirtschaften. Neben der intensiven Arbeit in den fünf Spielrunden gab es noch genügend Zeit für Sightseeing, Baden im Hotelschwimmbad und gemeinsame Erlebnisse mit den anderen Schülerteams.

 

Der Projektkurs Wirtschaft in der 12. Klasse nimmt jedes Jahr am Bankenplanspiel „Schulbanker“ teil. Wir hoffen, dass sich viele Schüler finden, die diese Tradition in den nächsten Jahren fortsetzen und so spielerisch die Wirtschaft verstehen lernen.

 

Tabea Imig & Luca Werner (Q2)

 

Quelle des dritten Bildes von links: Deutsche Bundesbang / Frank Rumpenhorst

 

— drucken —