Rezension “Peer Gynt- Ich bin ein anderer”





 

Am 15.03., 18.03. und 21.03 stellte die Theater-AG unter der Leitung von Herrn Otto das Projekt des vergangenen Halbjahres vor. Die Theater-AG hat sich in diesem Stück mit dem Thema Identitätssuche auseinandergesetzt. Peer Gynt, ein Bauernsohn, ist sein Leben lang auf der Suche nach sich selbst. Dabei ist ihm keine Version von sich selbst gut genug. Nach vielen Jahren, in denen er sich immer wieder neu erfunden hat, beginnt er sich so zu akzeptieren wie er ist. Nach langer Suche kehrt Peer Gynt zu seinen Wurzeln und seiner Liebe zurück.

 

Gleich zu Beginn des Stückes wurde das Publikum direkt angesprochen. Durch die Frage nach dem eigenen Namen und der Herkunft wurde das Publikum zum Nachdenken über die eigene Identität gebracht.

 

Auch im weiteren Verlauf des Stückes suchten die Schauspieler in einigen Szenen die Nähe zum Publikum. Als Zuschauer fühlte man sich als sei man mitten im Geschehen.

 

Durch fantasievolle Bühnenbilder wurde eine ganz besondere Atmosphäre aufgebaut. Die Technik-AG (Daniel Boß, Jarold Estradas und Lennart Süß) war daran maßgeblich beteiligt.

 

In dem Stück wurden alle Gefühle bedient – Freude, Hass, Liebe, Angst und Gier. Durch das ausdrucksstarke Auftreten der Schauspieler konnte man diese Emotionen hautnah miterleben. Besonders in der heutigen Zeit ist die Suche nach dem Selbst, aber auch die Unzufriedenheit mit sich selbst ein zentrales Thema. Das Stück brachte uns zum Nachdenken, aber auch zum Lachen.

 

Für Francesco und Henri war dieser gelungene Auftritt etwas ganz Besonderes. Die beiden Abiturienten standen das letzte Mal auf der Bühne in der Aula. Mit diesem interessanten Stück ist den beiden ein toller Abschied gelungen. 

 

Judith Kabon, Laura Körner und Marie Köster (Q2)

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