Mentoring Abschlussveranstaltung 2019





Dienstag, 25. Juni 2019: Ein letztes Mal treffen sich die Mentoren, ihre Mentees, einige Sponsoren und die zwei zuständigen Lehrpersonen, um das diesjährige Mentoring-Projekt zu beenden. Noch vor einem Jahr warteten alle Mentees gespannt darauf, wer ihr Mentor werden würde. Heute schauen wir auf ein Jahr zurück, in dem wir einige wichtige Erfahrungen für unser weiteres Leben sammeln konnten.

Damit sich jeder von uns ein Bild davon machen konnte, wie es bei den anderen läuft, haben wir oft Treffen veranstaltet. Aber dieses Mal ist es anders! Wir alle wissen, wenn die Tische und Stühle der Mensa wieder an ihrem ursprünglichen Platz stehen und alle Mentoren und Mentees langsam die Schule verlassen, ist alles vorbei. Für einige von uns schwer vorzustellen, denn es wird etwas fehlen, das uns das ganze letzte Jahr begleitet hat. Auch nach dem Projekt werden einige Mentees den Kontakt zu ihren Mentoren halten und in Zukunft noch mehr Erfahrung in den einzelnen Berufsfeldern sammeln können.

In einem abschließenden Interview berichten Meentees gemeinsam mit ihren Mentoren von ihren Erfahrungen und richten ihr Wort auch an zukünftige Mentees.

Eine Schülerin rät den neuen Mentees, viele Fragen zu stellen und Interesse am Beruf zu zeigen. „Ihr müsst euch auf jeden Fall trauen, Sachen anzusprechen und immer nachzufragen. Es gibt wirklich keine dummen Fragen, denn man kennt sich in dem Fach einfach nicht so gut aus. […] Ich glaube man muss schon neugierig sein und etwas entdecken wollen.” Auch ihr Mentor findet diese Aspekte sehr wichtig. Ihm ist bewusst, dass es anfangs für die Schüler schwer sein kann, da sie sich in einem völlig unbekannten Umfeld befinden: „Es ist wichtig, die Berührungsängste zu beseitigen und deshalb finde ich dieses Projekt so toll und bin mit Begeisterung dabei”.

Auch auf die Berufsfelder, für die sich die anderen Mentees interessieren, konnten wir ein paar Monate zuvor einen Blick werfen. Beim Speeddating lernten wir alle diesjährigen sowie weitere Mentoren aus dem Pool kennen und knüpften neue Kontakte.

Besonders möchten wir uns bei Herrn Finkler und Herrn Czernik bedanken, denn das Mentoring Projekt hat uns allen die Möglichkeit geboten, einen Einblick in unseren Wunschberuf zu erlangen. Viele sind sich nun sicher, dass sie diesem Wunsch nachgehen wollen. Auch für die, die sich gegen die besuchte Berufsgruppe entschieden haben, hat sich das Projekt mehr als gelohnt. Schließlich ist es besser, schon in der Q1 zu wissen, dass dieser Studiengang nichts für einen ist, statt es während des dritten Semesters im Hörsaal zu realisieren.

Text verfasst von Teilnehmerin Laura B. San Gregorio

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