Latinumsabschlussfahrt der EF nach Rom





Als Abschluss von fünf Jahren Lateinunterricht stand für die drei Lateinkurse der EF unter Begleitung von Frau Guha, Frau Willimek-Stuppmann und Herrn Gräbner die Romfahrt vom 5. bis zum 9. Juli 2017 auf dem Programm.

 

Nach dem Flug und dem Beziehen der Zimmer begann die Exkursion dann richtig mit der gemeinsamen Metrofahrt zum Trevi-Brunnen und der Spanischen Treppe. Dort hörten wir – wie zu jedem durch uns besichtigen Zeugnis der Zeit – die Referate der Schüler, die diese auch im Unterricht präsentierten und erhielten so noch einmal die wichtigsten Informationen zu den historischen Orten.

 

Der Donnerstag begann – wie alle anderen Tage auch – mit dem gemeinsamen Frühstück. Guter Dinge gestartet, sahen wir an der Metrostation, dass die Metrofahrer an diesem Tag
streikten. Dies bedeutete für uns, dass wir das ganze Programm für den Tag zu Fuß absolvieren mussten. Als erstes liefen wir bei hochsommerlichen Temperaturen zu den Vatikanischen Museen. Auf dem Weg dahin machten wir auch einen Abstecher zum Pantheon. Eine Erfrischung gab es in der nahe gelegenen Eisdiele mit über 150 Eissorten. Die Mittagspause verbrachten wir an der vollen Piazza Navona. Endlich im Vatikan angekommen, hatten wir Zeit durch die Museen und damit auch durch die Sixtinische Kapelle zu gehen, ehe wir uns im beeindruckenden Petersdom trafen. Nach einer Pause auf dem Peters­platz machten wir uns auf den Weg zur letzten Station für diesen Tag. Auf der Engelsburg wurden wir mit einem fantastischen Blick über Rom für die Strapazen belohnt. Der Donnerstag war damit der anstrengendste Tag der gesamten Romfahrt und somit waren alle froh, zurück ins Hotel zu kommen – wenigstens fuhr die Metro auf dem Rückweg wieder.

 

Nach dem Frühstück am Freitag – mit bereits steigendem Kaffeekonsum, bedingt durch die für Schulfahrten typischen kurzen Nächte – besichtigten wir die Ara Pacis und die Kirche San Paolo fuori le Mura. Anschließend hatten wir den restlichen Tag Freizeit, die unterschiedlich genutzt wurde. Etwa durch eine Fahrt zum Strand oder ein gemeinsames Essen der in der Stadt Verbliebenen und einer darauf folgenden individuellen Erkundung Roms.

 

Am Samstag besichtigten wir zuerst den Konstantinbogen, dann den Palatin. Mittags bestaunten wir die beeindruckenden Ruinen des Forum Romanum und das Nationaldekmal Italiens, das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II. Nach unseren vier Stunden Freizeit gingen wir noch ins Kolosseum, welches zu der Zeit relativ wenig besucht war und konnten so einen wichtigen Bestandteil römischer Kultur auf uns wirken lassen.

 

Sonntag früh räumten wir unsere Zimmer und lagerten unser Gepäck ein. Danach begaben wir uns noch zu zwei bemerkenswerten Kirchen, San Giovanni in Laterano und Santa Maria Maggoire. Anschließend hatten wir zum letzten Mal die Möglichkeit, ein leckeres italienisches Essen in Rom zu genießen, bevor wir mit der Fahrt zum Flughafen Rom endgültig den Rücken kehrten. Mit einer Stunde Verspätung landeten wir nach Mitternacht wieder in Düsseldorf.

 

Wir haben die Tage in Rom sehr genossen und es war toll, die historischen Sehenswürdigkeiten, die wir bisher nur aus den Lehrbüchern kannten, mal „in natura“ zu sehen.

 

Felix Orda, EF

 

 

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