Kals 2017 – Skifahrt Teil 2 (8b,8e)





Die Skifahrt nach Kals am Großglockner wird jedem von uns wahrscheinlich für immer im Gedächtnis bleiben. Einige von uns haben die gemeinsame Zeit sogar als die schönste ihres Lebens bezeichnet.

 

Bereits in der Woche vor der Fahrt gab es kein anderes Thema mehr. Fragen wie „Was nehme ich mit?“; „Brauche ich Schminke?“; „Tischtennisschläger, ja oder nein?“ und „Werde ich dort genug zu Essen bekommen?“ beschäftigten uns durchgehend.

 

Am Freitag, den 24.3.17, ging es dann für die Klassen 8b und 8e endlich mit dem Bus vom Schützenplatz in Richtung Kals. Nach ca. 12 Stunden anstrengender Fahrt kamen wir alle – vielleicht etwas müde – in Kals an. Als wir jedoch das Haus Krone, unser Zuhause für die nächsten acht Tage, erblickten, waren jegliche Müdigkeit und die an den Nerven zehrende Busfahrt total vergessen. Das Haus Krone begrüßte uns mit einem echt leckeren Frühstück und bescheidenen, jedoch gemütlichen Zimmern. Und schon ging unser Programm los. Die Wanderung zum Supermarkt, den wir in den nächsten Tagen noch oft besuchen würden, war perfekt, um uns die schönen und natürlichen Seiten Kals zu zeigen.  Nach diesem anstrengenden Tag freute jeder von uns sich auf das Abendessen und unser Bett.

 

An unserem ersten Skitag waren wir alle super fröhlich und die angenehmen 10°C ließen uns auch nicht frösteln. Die Skigruppen mit 7-10 Kindern hatten die Lehrer bereits am Vorabend nach dem Können der Schüler und Schülerinnen eingeteilt. Die Könner fuhren direkt mit Frau Jansen nach oben auf den Berg und die Anfänger wurden zunächst mit den ersten Skischwüngen bekannt gemacht. Für die Mittagspause hatten wir uns ein Lunchpaket gepackt, das wir im Haus Krone mit unseren Freunden essen konnten. Wir haben jedoch nicht immer ein Lunchpaket gemacht, sondern sind auch einmal mittags zu einer der vielen Hütten gefahren und haben dort in der Sonne gelegen und leckere Sachen wie Kaiserschmarrn und Germknödel gegessen. Am Ende jedes Skitages waren wir alle immer total erschöpft, doch wurden wir wach, wenn die Lehrer zwei lustige Hüte an die „Kinder des Tages“ verliehen haben. „Kind des Tages“ wurde man, wenn man etwas so Blödes/Ungeschicktes gemacht hat, dass es schon wieder lustig war.

 

In den nächsten Tagen hatten wir neben dem Skifahren noch andere tolle Programmpunkte. Ein Highlight für viele war die Nachtwanderung zu einer Kapelle im Berg. Die Wanderung war sozusagen Sport, Entspannung und Grusel in einem. Durch tausende von Sternen am Nachthimmel kamen alle mal zur Ruhe und zum Nachdenken. Wenn wir gerade mal nicht einen Spieleabend gemacht oder einen Film geguckt haben, haben wir gequatscht, Tischtennis gespielt oder sind in Kleingruppen zum Supermarkt gelaufen. Unsere „Krankenschwester“ Frau Krasenbrink hatte außerdem ein breites Ideenrepertoire für die verletzten Skifahrer unter uns. Morgens wurden wir von Herrn Hoffmanns Mundharmonika oder von Frau Schieweks Musik geweckt.

Inzwischen hatte sich auch das Skikönnen von allen gebessert. Rote Pisten wurden mit viel Freude und Eleganz bereits am vierten Tag gemeistert. Am letzten Skitag durften wir dann noch einmal in Kleingruppen alleine durchs Skigebiet fahren. Und ein Abschlussfoto gab es natürlich auch. Unser großer Abschlussabend wurde mit Auszeichnungen, wie „Knatschiger als der Schnee“ und „Größtes Wiederaufsteh-Vermögen“ gefeiert. Dazu haben die Lehrer und Lehrerinnen Frau Jansen, Frau Krasenbrink, Frau Schiewek, Herr Somrei, Herr Hoffmann sowie die Begleiter Herr Müller, Jan, Markus und Noah einen super witzigen Film über die Skifahrt zusammengeschnitten, in dem wir unter anderem unsere Skikunststücke gezeigt haben. Am Ende nahmen wir von der Skifahrt viele gute Erinnerungen, neue und stärkere Freundschaften und einen Ohrwurm von unserem Klassenfahrtslied „Johnny Däpp“ mit.

Ilva 8b

 

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