IT-Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum





 

 

 

Am 12.02.2014 besuchten wir – drei Schüler der Jahrgangsstufe Q1 – im Rahmen eines Schülertages im Bereich IT-Sicherheit die Ruhr-Universität Bochum. Zusammen stiegen wir morgens um sieben Uhr in Remscheid in den Zug und fuhren Richtung Bochum. Dort angekommen, bekamen wir ein Namensschild, einen Mensa-Gutschein und eine Broschüre über das Studium im Horst Görtz Institut für Elektrotechnik, Informationstechnik und IT-Sicherheit.
Zu Beginn der Veranstaltung stand ein anderthalbstündiger Vortrag über das Institut, den Bereich der Kryptologie und Mathematik, über die Sicherheit für elektronische Geräte des Alltags und schließlich über das allgemeine Studium im Bereich IT-Sicherheit in Bochum auf dem Programm. Wir fanden den Vortrag sehr interessant. „Besonders faszinierend fand ich, dass man IT-Sicherheit überall auffinden kann. Bei dem Wort „IT“ denkt man zunächst nur an Computer, wir wurden allerdings eines Besseren belehrt. Sicherheit gilt wirklich überall. Ein Beispiel, welches mich sehr fasziniert hat, war, dass man auch für Herzschrittmacher eine bestimmte Sicherheit mit Computern herstellen muss“, sagte uns Rafael Gomes Dinis (Q1).
Nach dem Vortrag gab es in kleineren Gruppen eine Diskussionsrunde mit Studierenden des Fachbereiches IT-Sicherheit. Anschließend stärkten wir uns bei einem Mittagessen in der Mensa, bevor wir Schüler unser „Können“ in Workshops zeigen mussten. Wir wählten die Workshops zum Thema „Smartphones ausspähen“ und „Kryptographie Zeitreise“.
Wir waren erstaunt, wie leicht man Daten aus einem Smartphone mit einer einfachen App ablesen kann, die man gratis herunterladen kann. Die Referenten demonstrierten uns außerdem, wie mit einem Programm sowohl aus einem virtuellen als auch am Ende aus einem echten Smartphone die gesamten Daten abgelesen und benutzt werden können.
Beim Workshop „Kryptographie Zeitreise“ war mathematische Begabung gefragt. Es wurde uns erklärt, dass es Kryptographie schon seit mehreren tausend Jahren gibt. Auf eine spielerische, aber selbstverständlich auch herausfordernde Art und Weise kämpften wir uns durch die verschiedenen Aufgaben der geheimen Verschlüsselung und versuchten die geheimen Sätze herauszufinden.
Insgesamt war es ein spannender Tag an der Ruhr-Universität Bochum!

(Mustafa Al – Q1)

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