Impressionen rund ums Schulfest

Am 11. Oktober 2013 war es endlich soweit – um 14.00 Uhr begann die große Feier anlässlich des 100-jährigen Bestehens unseres Schulgebäudes unter dem Motto “Wir lassen Wände sprechen”.

Ein kleines Team von Schulreportern (Dilara Üstün, Belenay Sezen, Gülay Kurt, Fabian Knott, Mustafa Al, Gabriel Salvo, Patrizio Bifulco, Patrick Weber) hat sich im Rahmen der Homepage-AG unter Leitung von Frau Schaefers und Herrn Gräbner von den bunt gemischten Aktivitäten und vielen Gästen inspirieren lassen und die folgenden Eindrücke festgehalten.

(Weitere Fotos folgen noch!!)

 

Festakt zum 100-jährigen Bestehen des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium an der Elberfelder Straße

100 Jahre steht nun die EMA an der Elberfelderstraße – die Feier dieses Jubiläums wurde durch einen abwechslungsreichen Festakt in der Aula eingeleitet.

Den Anfang machte Herr  Schumacher, der über die Geschichte der EMA berichtete und auf die gesellschaftliche Verantwortung der Schule in der NS-Zeit eingeht. Es redeten Herr Bürgermeister Lothar Krebs und Frau Dezernentin Juliane Krüger, die im Namen der Politik und Verwaltung unserer EMA zum Jubiläum gratulierten. Um das Programm abzurunden, gab es einen Maskenauftritt unter der Leitung von Frau Dr. Rüter , eine Ballettaufführung der 6d unter Leitung von Frau Jansen und eine Collage unter der Leitung von Herrn Otto. Musikalisch unterhielten die Jazz-AG, die 6b performte das eigens komponierte EMA-Geburtstagslied und die Lehrerband rundete das Fest mit einer Weltpremiere ab. Auch der älteste Schüler der Schule, Herr Freund, berichtete in einer sehr bewegenden Ansprache von seinem Leben in der Zeit um das Jahr 1930. Er sagte, dass es sein größter Wunsch sei, noch einmal einen jüdischen Schüler an der EMA begrüßen zu dürfen. Abschließend bedankte sich Herr Schumacher bei den Moderatoren, den Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung und den Helfern des Schulalltags.

(Fabian Knott, Q1)

Endlich ist es soweit – unser Schulgebäude wird 100 Jahre alt und um das zu feiern, haben wir Ehrengäste eingeladen. Am Schulfest saßen unsere Ehrengäste in der Aula und haben mit unserem Modarator und unserer Modaratorin (Francesco Lo Pinto und Sevval Sahan) eine schöne Zeit verbracht. Aber auch Schüler waren dort, die etwas vorbereitet haben, z.B. eine Begrüßung in verschiedenen Sprachen, eine Trommelaufführung der 6C und das Geburtstagslied von der 6B.

                                                                                                (Dilara Üstün und Belenay Sezen, 7D)

Future AG – 15-jähriges Bestehen

An diesem Freitag feierte das Future Team nicht nur das 100-jährige Bestehen der EMA an der Elberfelderstraße. Nein, denn auch für das Future Team ist 2013 ein Jubiläum. Vor 15 Jahren gründete sich das Future Team und hat seitdem Beachtliches geleistet. Daher wurden ehemalige und aktuelle Projekte sowie  Auszeichnungen und Erfolge der letzten Jahre auf dem Schulfest präsentiert. Bemerkenswert sind die Fortschritt bei den Projekten „Fairtrade Schule“ und dem Bau eines Windkraftwerks an der Schule. Die Schüler des Future Teams waren sehr hilfsbereit und konnten den Besuchern sehr gut über ihre Projekte und Ideen berichten.

Wir wünschen dem Team viel Erfolg und noch viele weitere erfolgreiche Jahre für den Klimaschutz an unserer Schule.

(Fabian Knott, Q1)

Spezielle physikalische Geräte

Unter Leitung von Frau Beckmann und Herrn Koll wurden in diesem Projekt sechs unterschiedliche physikalische Geräte aufgestellt.  Ganz nach dem Motto: ,,Mittendrin statt nur dabei“ konnte man in einigen Versuchen nicht nur  zuschauen, sondern auch selber Hand anlegen. Man konnte in Physik-Neu beispielsweise sehen, dass ein Abbild eines Teelichts durch zwei Linsen, die das Licht brechen, umgedreht wird.

Ein weiterer, sehr spannender Versuch war der Bandgenerator, der positiv aufgeladen wurde. An diesen Bandgenerator wurde eine geerdete Kugel gehalten. Dadurch kam ein elektrisches Feld zwischen dem Bandgenerator und der geerdeten Kugel zustande, wodurch kleine Blitze zu sehen waren.

(Patrizio Bifulco und Gabriel Salvo, Q1)

 

Theater AG

In Raum 219 stellte sich die sehr erfolgreiche Theater-AG unserer Schule vor. Es wurden verschiedene Bilder von den Aufführungen und den unterschiedlichen Stücken der Theater-AG auf Stellwänden ausgestellt. Zudem wurde das im Jahr 2012 aufgeführten Theaterstück „LIEBEr nicht“ auf der elektronischen Tafel gezeigt, welches bereits zahllose Preise gewonnen hat. 

(Patrizio Bifulco und Gabriel Salvo, Q1)

Wirtschaftspartner der Schule

Im Rahmen des Schulfestes hatten sich auch unsere Wirtschaftspartner die Zeit genommen, ihr Unternehmen interessierten Besuchern vorzustellen. So waren beispielsweise Vertreter von AVL-Schrick, Gedore, der Deutschen Bank und Mercedez-Benz vor Ort.

Eines unserer Wirtschaftspartner ist AVL – Schrick. Das Unternehmen ist ein Motorenentwickler mit ungefähr 335 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außer Motoren wird auch das Blockheizkraftwerk entwickelt, welches wir auch an unserer Schule haben. Das Unternehmen bietet Praktikumsplätze und Ausbildungsplätze für technikinteressierte Schülerinnen und Schüler.

Ein weiterer Wirtschaftspartner unserer Schule ist das Unternehmen Gedore. Gedore ist ein 1919 gegründetes Remscheider Unternehmen, das Handwerkzeuge herstellt, welche weltweit verkauft werden. Momentan beschäftigt Gedore um die 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gedore bietet jährlich unseren Schülerinnen und Schüler sowohl Praktikumsplätze als auch Ausbildungsplätze an. Zurzeit gibt es 14 Ausbildungsberufe und zwei Berufe mit dualem Studium, die man bei Gedore erlernen kann.

Auch die Deutsche Bank, die seit 2006/2007 Partner unserer Schule ist, war auf dem Fest anwesend. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank besteht u.a. darin, dass für Schülerinnen und Schüler Praktikums- und Ausbildungsplätze zum Bankkauffrau/mann angeboten werden. Außerdem besuchen Mitarbeiter der Deutschen Bank auf Wunsch auch den Unterricht, um über verschiedene Themen der Geldpolitik zu informieren.

Die Automobilfirma Mercedes-Benz war mit seiner Wuppertal/Solingen/Remscheid-Niederlassung ebenfalls am Schulfest in unserer Pausenhalle vertreten. Dort hatte man die Gelegenheit, näheres zu den Ausbildungsberufen und Praktikumsmöglichkeiten bei Mercedes-Benz zu erfahren.

Wir freuen uns über eine so gute Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft und der Schule und hoffen, dass die Kooperationen noch lange bestehen bleiben.

(Mustafa Al, Q1)

Römisches Buffet

In Raum 217 wurde ein Buffet mit Speisen, die im alten Rom schon bekannt waren, aufgebaut.

Auf dem Buffet befanden sich Speisen wie diverse Salate, italienisches Brot, Fleischbällchen, Käse, Weintrauben und Oliven. In und vor Raum 217 wurde zusätzlich noch die Flagge Italiens aufgehängt, um  römische Atmosphäre zu erzeugen. Ein Kommentar von Herrn Gräbner: „Das Buffet war sehr vielfältig, es war sehr lecker und man wurde auf jeden Fall satt.“

(Patrizio Bifulco und Gabriel Salvo, Q1)

Gespräch mit Herrn Freund

Herr Freund ist einer unserer ehemaligen jüdischen Mitschüler, der 1936 wegen des Nationalsozialistischen-Regimes unsere Schule verlassen musste. Herr Freund ist heute 93 Jahre alt und erinnert sich sehr genau an die Schule von vor 77 Jahren.

Nach dem Festakt hatten wir die Möglichkeit, uns mit Herrn Freund zu unterhalten und ein paar Fragen zu seiner Schulzeit zu stellen. Sehr bewundernswert war für mich, dass Siegmund Freund, trotz der langen Zeit, immer noch die Namen seiner ehemaligen Lehrer kannte. Auf die Frage, ob sich unsere Schule in den letzten 70 Jahren sehr verändert habe, antwortete Herr Freund mit einem klaren JA. Viele Klassenräume hätten sich verändert oder wären hinzugekommen. Einzig der Zeichensaal und die Turnhalle seien recht gleich geblieben. Von dem Schulleben vor 77 Jahren konnte uns Herr Freund auch einiges berichten. Zum Beispiel gab es damals eine ganz andere Lehrer-Schüler-Beziehung. Damals hatte man vor seinen Lehrern sehr große Angst – ab und zu haben Lehrer auch mal zugeschlagen. Heute sei der Umgang zwischen Lehrern und Schülern viel freundlicher und offener – und das ist auch gut so.

Wir hoffen, Herrn Freund noch häufig als Ehrengast an unserer Schule begrüßen zu dürfen und danken ihm für die Einblicke in das frühere Schulleben und die mahnenden Worte zum Abschluss.

(Mustafa Al, Q1)

Sport, Spiel und eine Hüpfburg

Unter der Aufsicht von Herr Abend und Herr Tschersich entstand in der neuen Sporthalle ein Abenteuer-Spielplatz für die jüngeren Schüler unter uns. Das Ereignis stand unter dem Namen Sport/Spiel/Hüpfburg und war kostenfrei.

Die Hauptattraktionen waren das Trampolin, die Hüpfburg und die Wave-boards. Zusätzlich waren Hoola-Hoop Reifen, Rollbretter, sowie ein Gleichgewichtsparkour in der Halle vorhanden.

Kistenklettern

Das Freiluft-Ereignis, dass unter der Aufsicht von Herr Hoffmann stattfand, startete aufgrund des Remscheider Regens etwas verspätet. Trotz des schlechten Wetters bildete sich jedoch  lange Warteschlangen, weswegen sich die Unterstandzelte rasch füllten. Und so ergab es sich, dass die ersten Teilnehmer nach kurzer Wartezeit und leichtem Regen rasch auf die Kisten steigen konnten. Alle, die den Kistenturm erklommen haben, sagten danach, dass es großen Spaß gemacht habe, es jedoch auch ziemlich anstrengend gewesen sei.

(Patrick Weber, Q1)

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Länderkunde – Die Wurzeln unserer Schüler

Im Raum 31 stellte die Klasse 8D ihre kleine Länderkunde vor. An Stellwänden hingen verschiedene Steckbriefe von den Herkunftsländern der Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich hingen dort für jede Jahrgangsstufe Kreisdiagramme, die mit Prozenten veranschaulichten, wo die Schüler ihre Wurzeln haben. Ein kleiner Manga sollte als bildliche Veranschaulichung der Begegnung mit Ausländern in der Schule dienen. Der größte Schatz des Projektes war eine selbst gemachte Landkarte mit entsprechenden Fähnchen, die die Herkunftsländer markierten. Jedes Projektmitglied sah dies als Stolz der Ausstellung an. Die Projektgruppe servierte auch noch einige Speisen und Süßigkeiten aus den verschiedenen Kulturen.

  (Gülay Kurt, 8D)

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Glücksrad

Am  Anfang war an dieser Attraktion nicht so viel Betrieb,  aber nach und nach standen immer mehr Schüler an, eine Warteschlange bildete sich. Das Glücksrad entwickelte sich im Laufe des Schulfestes zu einem der Renner bei den Schülern der EMA. Dreimal durfte man drehen und mit ein bißchen Glück konnte man einen Hausaufgabengutschein für einen selbst gewählten Lehrer gewinnen. Wer möchte denn als Schüler nicht einmal sagen: “Ich brauche keine Hausaufgaben machen, ich habe einen Gutschein?”

  (Gülay Kurt, 8D)

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Geisterbahn

Wie gruselig! Die Klasse 8c präsentierte ihre eigene Geisterbahn im Raum 209. Am Eingang herrschte Stau, jeder wollte unbedingt herein, auch ich. In dem dunklen Raum versteckten sich die Projektmitglieder und erschreckten jeden, den sie sahen. Der Raum wurde mit verschieden Lampen erleuchtet, im Hintergrund spielte gruselige Musik, dadurch erzeugten sie die gruselige Atmosphäre. Man musste einen kleinen Rundgang machen und dabei sprangen einem die Kreaturen ins Gesicht und wollten einen erschrecken. Die Schüler waren verkleidet und komisch geschminkt. Die Geisterbahn war vor allem etwas für die etwas Kleineren, da alle Älteren, die herauskamen, es eher weniger gruselig fanden. Jedoch war es trotzdem etwas Einzigartiges!

                                                                                      (Gülay Kurt, 8D)

Das leibliche Wohl

In der Mensa gab es eine riesige Auswahl an leckerem Essen und vielen verschiedenen, schmackhaften Getränken. In der Mensa war es voll von Gästen, Schülern und Lehrern. Wir haben bei den Besuchern nachgefragt, wie es schmeckt und es gab sehr viele positive Rückmeldungen. Wir danken insbesondere den Eltern, die das Essen vorbereitet und verkauft haben. Neben dem leiblichen Wohle brauchte man auch nicht verdursten, den es gab eine Sekt-Bar,  an der die Erwachsenen Bier und Sekt und die Kinder Säfte und Co. kaufen konnten.

  (Dilara Üstün und Belenay Sezen, 7D)

 

 

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