Erfahrungsberichte zur Sommeruni





Erfahrungsbericht zur Sommeruni 2015

 

Vom 15.06.2015 bis zum 19.06.2015 haben wir an der jährlichen Sommeruni der Bergischen Universität Wuppertal teilgenommen.
Dort stehen besonders die Studiengänge im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Vordergrund.
Alle Schülerinnen ab der 10. Klasse sowie Abiturientinnen haben, während der Sommeruni, die Möglichkeit einen typischen Studenten-Alltag zu erleben. D.h. sie können Vorlesungen besuchen, an praktischen Projekten in Laboren aktiv mitmachen und das leckere Mensa Essen genießen.
Außerdem stehen hilfsbereite Tutorinnen, die selbst Studentinnen der Uni-Wuppertal sind, jeder Teilnehmerin während der gesamten Woche zur Seite.
Mir persönlich hat die Arbeit im Labor besonders gefallen, aber mein Highlight der Woche ist immernoch die Exkursion am Freitag nach Bayer gewesen. Dort wurde das Theoretische, was man in der Schule lernt, praktisch im Schülerlabor umgesetzt.
Zudem konnte man sich einen Berufseinblick verschaffen und Gespräche mit Wissenschaftler/innen führen, die euch in der Berufs- und Studienwahl beraten können.
Die zahlreichen Vorlesungen, welche wir selbst wählen durften, boten uns mehr Eindrücke, die uns schließlich für das Studium begeisterten.

Insgesamt hat man durch die Sommeruni einen umfangreichen Einblick in mehreren Studiengängen, Berufen und dem Studenten-Leben erhalten.
Letzendlich können wir euch die Sommeruni nur weiterempfehlen, da sie einerseits orientierungslosen Schülerinnen bei der Studien- und Berufswahl hilft und andererseits die Studienwahlen zielorientierter Schülerinnen festigt, indem sie detaillierte Einblicke und ein weites Spektrum bietet.

Selbsversändlich werdet ihr von der Schule die Sommeruni-Woche lang bei Teilnahme befreit werden.

Es lohnt sich mitzumachen!

Für genauere Informationen:
http://www.sommer.uni-wuppertal.de/

 

 

Erfahrungsbericht zur Sommeruni 2013 

 

Ich nahm an der Sommeruni vom 08.07.2013 bis zum 12.07.2013 teil.

Es war sehr interessant über viele Studiengänge unterrichtet zu werden und für eine Woche das „Studentinnenleben“ zu erforschen. Wir konnten zwischen verschiedenen Teilbereichen der Naturwissenschaft unterschiedliche Arten von Seminaren, z.B. Workshops oder Vorlesungen,  heraussuchen und einen eigenen Stundenplan für diese Woche erstellen.

Die Seminare waren breit gefächert und für Fragen waren die Professoren sehr offen.

So gewährte die Sommeruni einen Einblick auf sämtliche Studienfächer, die auf den Naturwissenschaften basieren, die meistens in den einzelnen Seminaren auch vorgestellt und beschrieben wurden.

 

Für mich war es ein besonderes Highlight in dem Seminar “Atmosphärenphysik” über einen runden Regenbogen zu erfahren. Sämtliche Regenbögen sind rund, doch nehmen die Menschen sie durch die Erdkrümmung, als einen Bogen wahr.

 

Um einen Regenbogen in Gänze – also als runden Regenbogen – erkennen zu können, müssen die Sonne und der Beobachter im 42° Winkel zur Erde stehen. Dabei muss die Sonne sich im Rücken des Menschen befinden.

Dieses Phänomen habe ich bis jetzt noch nicht wahrgenommen.

Doch der Clou geschah dann auf meinem Flug nach Düsseldorf am 27.08.2013 gegen 19.00 Uhr. Ein runder Regenbogen, den ich nur kurz wahrnehmen konnte, weil das Flugzeug leider schnell den 42° Winkel wieder verließ, bildete sich. So eng liegen Theorie und Wirklichkeit beieinander – ein echt beeindruckendes Erlebnis!

Dies verdeutlichte mir noch einmal, wie interessant es ist sich weiterzubilden, um so etwas zu wissen, zu erkennen und dann erklären zu können.

 

Das Seminar “Meeresbiologie”, an dem wir Sommerunistudentinnen gemeinsam mit normalen Studenten eine Vorlesung  besucht hatten, war ebenfalls sehr interessant, da wir so an einer echten Vorlesung teilnehmen konnten.

 

Am Freitag startete unsere Exkursion zur Bayer AG. Dort erfüllten wir Aufgaben rund um die DNA u. a. haben wir die Doppelhelix sichtbar gemacht. Außerdem erhielten wir viele Fakten über die Arbeit und die Forschungen der Laboranten und ausführliche Informationen über das Bayer Werk Wuppertal.

 

Ziemlich schade empfand ich allerdings, dass die Sommeruni so kurz war, und sich viele der Kurse, die mich interessierten überschnitten, oder die Zeitspanne, zwischen den einzelnen Kursen nicht ausreichten um den Campus zu wechseln, so konnte ich nicht alles ausprobieren, was mir spannend erschien.

 

 

Insgesamt war die Sommeruni eine schöne Erfahrung, die ich unbedingt gerne nächstes Jahr wiederholen möchte.

 

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