Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt besucht die EMA





„Europa entdecken und mitgestalten“ – so heißt das Motto der diesjährigen Europawoche. In dieser Zeit wird von Bund und Ländern ein EU-Projekttag an deutschen Schulen ausgerichtet. Aus diesem Grund besuchte der Bundestagsabgeordnete für Solingen, Remscheid, Wuppertal II, Herr Jürgen Hardt (CDU) die EMA.

Herr Hardt begrüßte die Schülerinnen und Schüler des Grund- und Leistungskurses Sozialwissenschaften mit den Worten, dass er die Einladungen der EMA immer gerne annehme.

Er machte direkt zu Beginn seines Vortrags deutlich, wie wichtig WIR – die junge Generation – für den Fortbestand der EU seien: „Der Erfolg und die Zukunft Europas hängen im entscheidenden Maß davon ab, inwieweit wir es schaffen, die junge Generation für die europäische Idee immer wieder zu begeistern. Dies gelingt meiner Meinung nach am besten innerhalb eines persönlichen Gesprächs. Deshalb möchte ich diesen Tag zum Anlass nehmen, um mit euch Schülerinnen und Schülern über die Bedeutung der Europäischen Integration und eure Erwartungen und Wünsche für Europa zu diskutieren.“

Zunächst interessierte Jürgen Hardt, was die Europäische Union/ Europa eigentlich für uns bedeutet. In seinem anschließenden Vortrag machte er anhand vieler Beispiele deutlich, welche zentrale Rolle die Europäische Union in der internationalen Gemeinschaft spielt. Die EU umfasst z.B. 7% der Weltbevölkerung, sie repräsentiert 25% der Weltwirtschaft und 50% aller Sozialleistungen auf der Welt werden in der EU geleistet.

Jürgen Hardt wies abschließend darauf hin, dass es immer wieder Kriege und Kriegsopfer auf der Welt gebe und dass die Europäische Union den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten fördere und somit Frieden schaffe. Hierfür sei besonders unser ziviles Engagement notwendig.

Nach seinem Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eigene Fragen zu formulieren. Vor allem das aktuelle Thema „Brexit“ stieß auf großes Interesse. Zu diesem Thema äußerte sich Hardt folgendermaßen: ,,Großbritannien beginnt mit dem Brexit ein unnötiges Szenario. Die Briten sind der Meinung, dass sie zu wenig Unterstützung von Seiten der Europäischen Union bekämen, doch der Vertrag von Lissabon von 2007 zeigt was ganz anderes. Man möchte die Demokratie stärken und die Grundrechte der Menschen schützen. Die EU nimmt solche Verträge ernst!”

Auch die Rolle der USA und die Handelsbeziehungen unter dem neuen Präsidenten Trump waren Bestandteil der Schülerfragen. Hardt erklärte, dass die Strafzölle ein Eigentor für Amerika seien und dass die Amerikaner zukünftig mehr für die gute Qualität der Europäischen Produkte zahlen müssen. In Wahrheit mache die EU ,,America Great Again” und nicht Donald Trump.

Die Schüler empfanden den Vortrag und die Möglichkeit konkrete Fragen an einen Europaexperten zu stellen als gelungene Ergänzung zum aktuellen Unterrichtsinhalt der Q1.

Wir bedanken uns auf diesem Wege bei Herrn Hardt und sagen BIS BALD an der EMA!

(F. Lo Pinto, Q1)

— drucken —