Baselfahrt 2018





Vom 6.-8.Juli haben neun Schüler der Q1 in Begleitung von Frau Haase und Frau Engels eine dreitägige Studienfahrt nach Basel unternommen. Die Gruppe hat sich aus interessierten Schülern der beiden Kunstkurse von Frau Haase zusammengesetzt.

 

Bereits auf der Zugfahrt fing das Abenteuer für uns an, denn viele von uns sind noch nie so lange mit dem Zug in ein anderes Land gereist. Der Zug fuhr den Rhein abwärts, dementsprechend war der Ausblick sehr schön. In Basel angekommen war die Stimmung und das Gefühl der Stadt direkt anders, man hat irgendwie gespürt, dass wir in einer „Kunst-Stadt“ waren, das lag mitunter an den alten, aber schönen Gebäuden und den, für uns neuen, Tramfahrten. Auch die Menschen waren recht entspannt und es war interessant und amüsant das Basler Rheinschwimmen zu beobachten, etwas, das wir so noch nie gesehen hatten.

 

Auch die Jugendherberge, die direkt am Rhein lag, war durch ihre Lage und Ausstattung überraschend gemütlich, wie man es sonst von Jugendherbergen nicht unbedingt gewohnt ist.

 

Das erste Museum, das wir besuchten war die Fondation Beyeler, wo Werke der Künstler Bacon und Giacometti ausgestellt waren. Obwohl wir diese Künstler nicht kannten und kein allzu großes Kunstfachwissen hatten, war es einfach, Interesse an den Werken zu finden, und beispielsweise einen Vergleich zwischen den beiden Künstlern zu ziehen.

 

Unsere zweite Besichtigung fand im Schaulager von Basel statt, wo wir eine Führung zu den Werken von Bruce Nauman hatten. Dies war meiner Meinung nach einer der untypischsten Besuche, da das Museum an sich, dadurch dass es auch ein Lager für Kunstwerke ist, gar nicht so stark an ein Museum erinnerte. Zudem waren die Werke des Künstlers nicht typische Bilder sondern eher verschiedenste Installationen und damit zeitgenössische Kunst. Das machte es schwieriger die Werke zu verstehen, es war aber auch eine neue und interessante Erfahrung. Jedoch stieß dieser Besuch im Nachhinein, auch durch die lange Führung und die fremde Art der Kunst eher auf Unverständnis in der Gruppe.

 

Als letztes haben wir das Kunstmuseum Basel besucht, ein recht großes Museum, wo wir an einer Führung zu einigen Picasso-Werken teilnahmen. Diese Führung war eine besondere Erfahrung in dem Sinne, dass es auch viel um Kunsthistorie sowie die Geschichte von Basel selbst als Kunststadt ging. Persönlich hat uns dies gut gefallen, da wir Picasso bereits im Unterricht behandelt hatten und an dieses Wissen anknüpfen konnten. Die Picassobilder haben uns insgesamt sehr viel besser gefallen als erwartet, denn auch wenn wir persönlich nicht die größten Fans seiner Werke waren, war es beeindruckend einige seiner echten Werke zu sehen und ich denke, dass es uns auch einfacher fiel zu verstehen, warum Picasso einen so großen Erfolg in der Kunstwelt hat.

 

Die Gesamtstimmung der Fahrt war dadurch, dass nur wenige und nur wirklich Interessierte teilgenommen hatten sehr angenehm und fühlte sich nicht wie die typische, doch recht stressige Klassenfahrt an, da wir auch Freizeit hatten und die interessante Stadt kennenlernen konnten.

 

 

Text: Hannah Gerhardts, Marleen Krämer, Sarah Roetzel

 

— drucken —